Hygiene: Gesundheitsgefahr durch chemische Reinigungsmittel

chemische Reinigungsmittel Gesundheit
Gefährliche chemische Zusätze in Reinigungsmitteln

Wenn es um das Thema Gesundheit und Hygiene geht, denkt man eigentlich zuerst an eventuelle Gesundheitsgefahren durch mangelnde Hygiene und Sauberkeit. Vor allem in den privaten Haushalten ist man durch die letzten Lebensmittelskandale besonders sensibilisiert, erinnern wir uns nur an die von der Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner empfohlenen Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit EHEC.

Besser Hausmittel statt Chemie

Die Zeit für den großen Frühjahrsputz scheint gekommen und viele Verbraucher greifen zu besonders aggressiven Reinigungsmitteln, um die privaten Wohnräume auch besonders sauber zu putzen – so glauben sie zumindest. Und so werden zum Beispiel immer häufiger Desinfektionsmittel und so genannte antibakterielle Reinigungsmittel in privaten Haushalten eingesetzt.

Doch kaum jemand denkt daran, dass diese eigentlich zum Schutz der Gesundheit eingesetzten Reinigungsmittel chemische Zusätze enthalten können, die besonders gesundheitsgefährdend sind. Laut Welt online warnt sogar das Umweltbundesamt davor, chemische Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel in privaten Haushalten übermäßig einzusetzen. Zum einen sei die Wirksamkeit antibakterieller Reiniger oftmals gar nicht nachgewiesen, zum anderen können chemische Zusätze, wie Triclosan und Natriumhypochlorid schwere gesundheitliche Probleme verursachen. Neben Hautreizungen, Sehstörungen und Leberschäden könne es sogar zu Veränderungen im Erbgut und zur Entstehung von Krebserkrankungen kommen, heißt es. Statt der aggressiven, chemischen Reinigungsmittel sollten Verbraucher daher eher zu bewährten Hausmitteln, wie zum Beispiel Seife, Essig und Zitrone greifen, um Schmutz und Kalk zu beseitigen.

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