Grippeimpfung 2011

Grippeimpfung 2011

Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt Grippeschutzimpfung 2011

Traditionell ist der Herbst nicht nur die Jahreszeit für einfache Erkältungserkrankungen wie Husten oder Schnupfen, sondern auch die Hochzeit der Influenza, der Virengrippe. Gerade Menschen mit erhöhtem Risiko sollten die Influenza nicht auf die leichte Schulter nehmen und eine Impfung in Betracht ziehen, empfiehlt das Robert-Koch-Institut. Hierunter fallen Ältere, chronisch Kranke und Schwangere.

Der 2011 verwendete Impfstoff gleicht dem aus 2010 und enthält Antigene gegen den Influenza-A-Virus H1N1 (als Schweinegrippe bekannt), H3N2 (bekannt als Hongkong-Grippe) sowie gegen den Influenza-B-Virus. Durch die Verwendung eines fast identischen Impfstoffes wie im letzen Jahr ist von einer guten Verträglichkeit für Patienten auszugehen. Das Paul-Ehrlich-Institut bestätigte an dieser Stelle, dass der Impfstoff 2011 keine Spuren von Pandemrix enthält. 2010 hatte Pandemrix aufgrund von Wirkverstärkern möglicher Nebenwirkungen für Aufsehen gesorgt.

In Deutschland ist die Impfquote seit Jahren rückläufig. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts tendieren vor allem Mediziner dazu, sich nicht impfen zu lassen. Und das obwohl Ärzte eine Vorbildfunktion für Patienten einnehmen.

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