“Schlaflos in Deutschland” – 3sat-Doku zum Thema Insomnie

Schlaflos in Deutschland, 3sat Doku Insomnie

Insomnie: Chronische Schlafstörungen

Die 3sat-Dokumentation mit dem Titel “Schlaflos in Deutschland” aus der Reihe 37° behandelt das Thema Insomnie. Als Primäre Insomnie bezeichnet die Medizin nicht-organische chronische Schlafstörungen ohne psychische Erkrankungen. Der Volksmund spricht auch von Durchschlafstörungen bzw. Einschlafstörungen. Laut aktueller Statistiken sollen zur Zeit etwa 3 % der Deutschen unter Insomnie leiden.

Tagesmüdigkeit und Depressionen als Folge

Drei dieser Schicksale sind in “Schlaflos in Deutschland” zu sehen, drei ganz unterschiedliche Personen, die gegen die selben Symptome chronischer Schlafstörungen ankämpfen. Dazu zählt vor allem die Tagesmüdigkeit, die quasi eine zwangsläufige Folge der Insomnie darstellt und erhebliche Auswirkungen auf alle sozialen Bereiche der Betroffenen haben kann. Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit und Aggression gefährden neben der eigenen Gesundheit auch Ausbildung, Beruf und Partnerschaften. Zudem soll für Insomnie-Patienten ein erhöhtes Risiko bestehen, an einer Depression zu erkranken.

Ursache und Heilung von Insomnie?

Die Dokumentation “Schlaflos in Deutschland” zeigt zwar die verzweifelten Versuche, die chronische Schlaflosigkeit mithilfe von Medikamenten und den unterschiedlichsten Therapien zu besiegen und wie man sich zum Teil auch mit Insomnie arrangieren kann. Wirklich Erfolg versprechende Behandlungsmethoden oder gar Heilungsansätze bleibt sie allerdings schuldig. Am Ende bleibt nur die Frage, ob die Ursache für chronische Schlafstörungen (Insomnie) in der Hektik und Ruhelosigkeit unserer modernen Gesellschaft zu suchen ist.

Kommentare & Meinungen

  1. |

    Ich finde, dass der Ansatz, Schlafstörungen einfach mit Medikamenten zu “betäuben” (von heilen kann hier ja keine Rede sein, ist immerhin reine Symptombehandlung), schlichtweg falsch ist.
    Wenn tatsächlich keine physischen oder psychischen Leiden beim Betroffenen selbst vorherrschen, dann muss es am Schlafplatz liegen und da gibt’s ja nicht mehr gar so viele Möglichkeiten, die sich meistens auch sehr leicht beseitigen lassen: Entweder das Zimmer bietet schlechte Begebenheiten, also laute Umgebung, aggressive Farben, schlechte Matratze, zu wenig gelüftet, Elektrogeräte, die brummen und elektromagnetische Felder schaffen, etc. Farben und Möbel kann man ändern, gegen Lärm kann man schallisolierte Fenster besorgen oder auch den Schlafplatz verlegen, wenn dies von den Räumlichkeiten zugelassen wird, lüften sollte ohnehin kein Problem sein und Elektrogeräte kann man ausschalten oder aus dem Schlafbereich rauslassen. Für Elektromagnetische Strahlung von Steckdosen oder einfach nötigen Geräten gibt es Ausgleichmöglichkeiten wie Kristalle, Alpha Prevent etc. Schlaftabletten sollten imo IMMER die letzte Möglichkeit sein und auch immer nur eine vorübergehende Lösung. Die Ursachen müssen dennoch gesucht und beseitigt werden.

  2. |

    Ich kann Frank nur recht geben. Medikamente sind in den meisten Fällen der falsche Weg und können zur Sucht führen.
    In den letzten Tagen ist in dem relative kleinen Nischenverlag “Manuela Kinzel Verlag” ein Büchlein von Frau Christine E. Hoffmann erschienen; mit dem Titel “Das Schlafen hatt’ ich mir fast abgewöhnt” der Bericht einer Betroffenen und dem Weg zur ihrer Lösung des Problems. Ich habe das Buch durch Zufall in die Hand bekommen und es regelrecht verschlungen. Der Tipp für ALLE betroffenen. Damit es ihr Buchhändler auch findet hier noch die ISBN: 978-3-937367-52-1

  3. |

    Häufig sind elektromagnetische Störungen der Auslöser für Schlafprobleme. Das äußert sich in der Regel so: Längere Einschlafdauer und verminderte Schlafqualität. Eine klinische Studie der Landesnervenklinik in Graz hat das belegt. Es muss aber auch nicht immer die Schlafumgebung an der Schlafstörung schuld sein: Manchmal ist es einfach eine Frage der schlechten Gewohnheiten: Unregelmäßiger Lebenswandel, kurz vor dem Schlafengehen noch essen. Womöglich auch noch was Schweres. Zu viel Kaffee und Cola.

    Am besten wäre ein fixer Rhythmus beim Einschlafen und Aufstehen: jeden Abend zur selben Zeit ins Bett gehen und immer um die gleiche Zeit aufstehen.

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