Menschen bei Maischberger zu Diät, Abnehmen, Übergewicht

Übergewicht: Abnehmen mit Wunderdiät?

Übergewicht: Gibt es die Wunderdiät?

In der heutigen ARD-Sendung “Menschen bei Maischberger” zum immer wieder gern diskutierten Thema “Speck weg, Wampe weg – gibt es die Wunderdiät?” waren neben drei erprobten Diät-Laien weitere drei Ärzte bzw. Mediziner eingeladen. Darunter der Ernährungsmediziner Dr. Detlef Pape, dessen These “Schlank im Schlaf” sich als Buch blendend verkauft. Die beiden Ärzte und ebenfalls Buchautoren Dr. Stefan Frädrich und Dr. Gunter Frank vertreten derweil unterschiedliche Auffassungen zur Wirksamkeit von Diäten. Allgemeinmediziner Dr. Frank (Buchtitel: Lizenz zum Essen) geht in seiner Auffassung soweit zu behaupten, dass die Wirksamkeit keiner einzigen existierenden Diät bisher wissenschaftlich fundiert belegt ist. Diäten stellen seiner Meinung nach insbesondere für Übergewichtige sogar ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Dr. Frädrich (Buchtitel: Schlank in fünf Stunden) dagegen propagiert konsequent die Methode der Ernährungsumstellung, um langfristig abzunehmen und die eigene Gesundheit zu stärken. Durch Übergewicht verursachten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Schlaganfall und Herzinfarkt könne somit effektiv entgegengewirkt werden. Nach dem Austausch mehr oder weniger wissenschaftlicher Thesen der anwesenden Mediziner sowie der individuellen Erfahrungsberichte der Diät-Anwender bzw. Diät-Ablehner bleibt – nicht wirklich überraschend – folgendes Fazit der Diskussionsrunde zu ziehen: Die allgemeingültige Wunderdiät für jeden Mann/jede Frau gibt es (immer noch) nicht!

Kommentare & Meinungen

  1. |

    Guten Tag erstmal,

    Gerne teile ich Ihnen meine Meinung zu Ihrer Sendung: “Speck weg, Wampe weg – gibt es die Wunderdiät?”…. mit.
    Als Zumutung für wirklich interessierte Zuschauer, welche aus der – übrigens – viel zu spät ausgestrahlten Sendung etwas mit nehmen wollen, bleibt bei einer desatströsen Diskussions-Kultur leider nur Frust übrig. Was hier abgeliefert wurde, spottet jeder Höflichkeit gegenüber den Zusehern. Wie sollen Erkenntnisse aus teilweise wirrem Durcheinanderreden der Beteiligten möglich sein? Ein solches Szenario ist wirklich fehl am Platz, vor allen Dingen, wenn der Großteil Ihrer Kunden am nächsten Morgen früh aus den Federn muß, um seine Brötchen und auch seine Rundfunk und Fernsehgebühren zu verdienen! Ein solcher “Klamauk” ist wirklich eine Unverschämtheit und lässt jede Seriosität vermissen!
    Mit herzlichem Gruß,
    Hans Münster

  2. |

    Eine Wunderdiät gibt es sicher nicht. Um schnell mal abzunehmen, was man jahrelang angefuttert hat, wird es wohl gar keine Diät geben, ausser Frust. Viele versprechen durch Pillen abzunhemen und man kauft sie. Wenn man die Ernährungsumstellung nach Dr. Pape durchführt und das konsequent, verliert man auch konsequent Pfunde. Langsam aber stetig. Das kann ich nur bestätigen.
    Gruss Madeleine Reutter

  3. |

    Sehr geehrte Frau Maischberger,
    sonst eigentlich ein Fan Ihrer Sendung, empfand ich die Sendung zum Thema Diäten diesmal recht ärgerlich. Es fehlte leider neben den 3 Fachleuten, die nichts Besseres zu tun hatten, als sich gegenseitig niederzumachen,ein Arzt, der berichtet, welche Folgen starkes Übergewicht hat; die große Wahrscheinlichkeit von vielen Folgeerkrankungen, die statistisch absolut belegbar sind, wurde kaum erwähnt.Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, schwere Probleme mit dem Bewegungsapparat, bei übergewichtigen Kindern schwere Deformationen der Knie- und Fußgelenke, die großen Rückenprobleme bei Übergew., ja überhaupt, daß Übergewichtigkeit ab einem gewissen Grad eine massive Behinderung in fast allen Dingen des Alltags darstellt und durch die Folgeerkrankungen eine große Einbuße der Lebensqualität besonders im Alter ergibt, blieb alles unerwähnt. Anstatt dessen der typische Fall eines sehr dicken Menschen, der – vor den Abnehmeproblemen kapituliert – sein Übergewicht als Lebensphilosophie darstellen möchte.Wir wissen heute, daß Übergewichtigkeit als Folge von falscher Ernährung und Bewegungsmangel – das sind leider die Hauptursachen – die größten Kostenbelastungen mit exponentieller Kurve nach oben für unser Gesundheitssystem ausmachen, nicht nur Diabetes, Koronalerkrankungen, Gelenkschäden sondern auch ein erhöhtes Krebsrisiko ist die Folge vom Dicksein; alles statistisch belegt. Bekannt ist auch der Jo-JO-Effekt bei den meisten Diäten; auch der blieb in der Sendung unerwähnt. Die Lösung ist eine einfache Milchmädchenrechnung : Man kann nur abnehmen, wenn man mehr verbraucht, als man zusichnimmt, man muß sich mehr bewegen, mit ganz leichtem, vorsichtigen Ausdauersport anfangen, denn nur ein Mehr an Muskeln verbrennt auch mehr Fett. Alle Diäten sind Quatsch; man schreibe sich genau auf, was man ißt, halte sich an die alte Regel, morgens wie ein König . . ect. und dann geht es sehr, sehr langsam! Die Gewichtabnahme läßt dann auch immer etwas mehr Bewegung zu, denn nur Abnehmen, ohne Bewegung macht einfach nur schlapp, frustriert und bringt gar nichts. D.h.Stück für Stück den Körper wieder entdecken, was kann ich schon, was geht schon wieder, wo fühlt sich was anders an als zuvor und . . .daran Freude haben, sich mitteilen darüber, kleinste Fortschritte feiern! Die meisten schlanken Menschen – nicht magere!!!_ essen relativ viel, verbrennen durch viel Bewegung und Betriebsamkeit aber auch wieder viel. Durch viele Mahlzeiten über den Tag verteilt ist der Stoffwechsel auf Funktionieren, d.h.Verbrennen programmiert und nicht auf “Sparen”, das entsteht durch zu große Pausen zwischen den Mahlzeiten; der Körper schaltet auf Sparen und man kann dann noch so wenig essen und nimmt trotzdem nicht ab.Heißt also: Mindestens 4 mal am Tag essen, abends natürlich am wenigsten.

    Freue mich auf Reaktionen von Lesern
    Klaus Siebers

  4. |

    Hiermit nnehme ich Bezug auf ihre Sendung, vom 14.06.2011.

    Liebe Frau Maischberger,
    ich bin kein Arzt, aber ich kenne viele Ärzte und weltweit anerkannte Ernährungswissenschaftler, da ich seit 25 Jahren dem “Deutschen Verein für Gesundheitspflege” als aktives Mitglied angehöre.
    Deshalb tat es mir regelrecht weh, als ich mir bei der gestrigen Sendung die verqueren Ansichten von Dr. Gunter Frank anhören mußte. Das was dieser Mensch in die Welt setzt gehört unter dem justitziaren Begriff “Körperverletzung” bestraft und ich hoffe, dass die Menschen die an Dienstag Abend seine Ausführungen mit- erlebt haben, diesen Quatsch nicht für bare Münze genommen haben, denn wenn man ein fragwürdiges Buch geschrieben hat, ist man deshalb noch kein Experte.
    Frau von Gramm, welche immer wieder in den verschiedensten Sendungen für Menschen wertvolle Ernährungstips gibt, tat mir regelrecht leid. Denn ich gehöre selbst zu der Gruppe Menschen, welcher durch Beachtung verschiedener Ernährungsregeln seine Pfunde auf Dauer loswerden konnte. Und ich konnte seither sogar obwohl medizinischer Laie, aber aus meinen Erfahrungswerten her einigen Mensch aus ihren gesundheitlichen Problemen helfen. Wenn sie wieder einmal eine Sendung machen, in welcher es um Ernährung geht, dann wenden sie sich doch einmal an das “Gesundheits-Zentrum PrimaVita” angegliedert dem Krankenhaus Waldfriede in Berlin. Und dort an der Chefarzt Dr.Dr.Gerd Ludescher einem anerkannten Ernährungs-Mediziner, dessen Ergebnisse seiner Ernährungsratschläge sich dort im Krankenhaus selbst beweisen lassen.

    Er ist auch Mitglied im Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner, -beim Berufsverband der Diätassistenten und -beim Verband der Oecotrophologen und gehört zum AQED-Ernährungsteam..

    Mit freundlichen Grüßen
    Heiner Lachmann

  5. |

    Also ich muss Madeleine das recht geben – Die perfekte Diät gibt es nicht. Es reicht auch nicht sich einfach nur eine Diät anzuschauen und mal zu versuchen ein wenig abzunehmen. Wer nachhaltig Gewicht verlieren möchte und sein neues Gewicht halten will, der muss sich einer kompletten Lebensumstellung unterziehen und dabei spielt die Umstellung der Ernährung zwar eine große Rolle, jedoch ist sie auch nur ein Teil des Ganzen. Weiter gehören auch Verzicht auf Lebensmittel, sowie Sport mit zu einem erfolgreichem Programm…

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