Brustkrebs: Mammographie-Screening zur Früherkennung ungeeignet?


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On 03.04.2012
Last modified:04.04.2012

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Brustkrebs Mammographie Überdiagnose

Brustkrebs-Überdiagnose und oft unnötige Mammographie

Die Mammographie wurde als Screening-Methode entwickelt und in den letzten Jahren von den Medizinern (insbesondere Radiologen) vorangetrieben, um die Früherkennung von Brustkrebs zu ermöglichen. Der vor allem bei Frauen gefürchteten Krebserkrankung sollte so Einhalt geboten werden.

Belastung durch unnötige Brustkrebs-Therapien

Eine weitere kritische Studie aus Norwegen gibt Forschern jetzt erneut Anlass zum Zweifel am Mammographie-Screening. Statt der angestrebten Vorteile der Brustkrebsfrüherkennung entständen den untersuchten Frauen unter Umständen sogar Nachteile. Die entsprechenden Reihenuntersuchungen mithilfe der Mammographie führen laut Studie angeblich zu einer nicht akzeptablen Anzahl unnötiger Krebstherapien, die den Gesundheitszustand der Frauen eher verschlechtern als verbessern, so die Wissenschaftler vom Tele Mark-Hospital in Skien.

Der entscheidende Kritikpunkt am Mammographie-Screening liegt für die Forscher in der Unfähigkeit der Methode, zwischen so genannten fortschreitenden und nicht fortschreitenden Tumoren im Brustgewebe der Frauen zu unterscheiden. Demnach müsse das Mammographie-Screening als sinnvolle Methode zur Früherkennung und effektiven Bekämpfung von Brustkrebs hinterfragt werden.

Kommentare & Meinungen

  1. |

    Mammographie ist aber vorallem in Kombination mit andere Untersuchungs-Methoden effizient und hilfreich. Dazu sind die neue digitale Mammographie Geräte zuverlässiger und preziser als die herkömmlichen Röntgenaufnahmen. Ich gehe immer ins DZIW. Dort haben sie ein hochmodernes Mammographie-Gerät.

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